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RightVision GmbH - Offensive Warnung vor unverschlüsselten Webseiten

Offensive Warnung vor unverschlüsselten Webseiten

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Google sind unsichere Webseiten bereits seit längerer Zeit ein Dorn im Auge. Es ist nicht lange her, da hat der Marktführer unter den Suchmaschinen Webmaster von unverschlüsselten Seiten in der Google Search Console direkt angeschrieben. Nun setzt Google HTTP-Webseiten noch stärker unter Druck. Wie die Google Managerin Emily Schlechter im Chromium Blog persönlich bekannt gab, wird Google alle Webseiten, die die Datenübertragung nicht per HTTPS verschlüsseln, offensiv als unsicher kennzeichnen.

Google bestraft unsichere Webseiten

Die Einführung der Warnung ist mit Version 68 des Chrome-Browsers geplant, die im Juli 2018 erwartet wird. Die Kennzeichnung erfolgt in der Browserzeile direkt vor der URL. Bei Webseiten, die HTTPS nutzen, ist dort ein grünes Schloss und das Wort „Sicher“ zu lesen. Bei HTTP-Seiten gibt es bisher nur einen Warnhinweis, wenn auf der Seite die Eingabe von persönlichen Daten, zum Beispiel eines Passworts, möglich ist. Ab Sommer spielt das keine Rolle mehr: Webseiten ohne SSL-Zertifikat werden generell mit dem Hinweis „Unsicher“ versehen. Im Inkognito-Modus des Chrome-Browsers ist das schon heute Realität.

Das ist insofern bemerkenswert, weil ein solcher Gefahrenhinweis auf einen Teil der Besucher abschreckende Wirkung haben könnte. Insbesondere für Onlineshops und andere Webseiten, auf denen man Produkte erwerben oder Dienstleistungen buchen kann, könnte dies zu Umsatzeinbußen führen.

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